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    <title>Die private rote Couch - WG-Leben</title>
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    <description>Die leichte Seite des Lebens</description>
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    <pubDate>Tue, 10 Feb 2009 23:56:38 GMT</pubDate>

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    <title>Von Wecker die zur falschen Zeit nerven ...</title>
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            <category>WG-Leben</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p&gt;Stellt euch vor, der Wecker klingelt, und ihr k&amp;#246;nnt ihn nicht finden. Dies, naja, fast, geschah heute bei mir. Wer es noch nicht wei&amp;#223;, ich bin umgezogen. Nun wohne ich endlich in der Stadt, bin also von Bussen und Bahnen unabh&amp;#228;ngig. Das ist auf der einen Seite toll, bringt aber auf der anderen Seite viel Zeit und vor allem Stress mit sich.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Da w&amp;#228;re das Einpacken. Kartons und S&amp;#228;cke voller M&amp;#252;ll und Mist, was man vor kurzer Zeit noch B&amp;#252;cher, CDs, Klamotten und sonst wie nannte, stapeln sich, und warten darauf, abgeholt zu werden. Dann kommt das Malern. Die W&amp;#228;nde sollen wei&amp;#223; wie Schnee werden, hat der Hausmeister gesagt. Nun gut, gesagt getan. Nach etwas mehr als drei Stunden waren dann alle W&amp;#228;nde und die Decke wieder wei&amp;#223;. Naja, bis auf die Stellen die ich &lt;em&gt;&amp;#252;bersehen&lt;/em&gt; habe. Aber gut, dass mir eine gute Freundin (ihren Namen darf ich nicht verraten) noch den Tipp mit den Auslegfolien gegeben hat, sonst w&amp;#228;re mein Fu&amp;#223;boden jetzt auch wei&amp;#223;. Ach ja, im Blaumann sehe ich richtig gut aus.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Nachdem dann auch (fast) jede Stelle im neuen alten Look erstrahlte, kam das Putzen. Bad, WC und K&amp;#252;che mussten wie neu aussehen. Zwar war da nicht viel zu machen, aber man will ja wirklich gr&amp;#252;ndlich sein. Immerhin zieht man nicht alle Tage aus (und man will seine Kaution wiederhaben). Auf alle F&amp;#228;lle hat das Putzen viel Zeit gekostet. Und am Ende findet man immer wieder was neues, was sauber gemacht werden muss.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich hab fast vergessen zu erw&amp;#228;hnen, dass, selbst wenn man nicht viel Zeug hat, es trotzdem Zeit und Nerven kostet, alles hin und her zu fahren. Transporter mieten, den man nicht zum vereinbarten Zeitpunkt bekommt, was auf der anderen Seite wiederum gut war, weil ich dadurch den Hausmeister noch erwischen konnte, um ihm den Schl&amp;#252;ssel zum Parkplatz aus den Rippen leiern zu k&amp;#246;nnen (und damit nicht alles bis vor zur Stra&amp;#223;e tragen zu m&amp;#252;ssen). Einladen mit meinem Russen zog sich dann auch etwas hin, da ja alles gut gestapelt und gesichert werden muss.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#220;brigends, Sprinter fahren ist lustig. Jedenfalls kam dann das Ausladen dran. Hier einen lieben Dank an meine neuen Mitbewohner, die sich gleich bereit erkl&amp;#228;rt haben, beim Hoch-tragen (immerhin in den zweiten Stock) zu helfen. Deswegen ging das Ausladen und ins Zimmer schleppen recht fix von der Hand. Trotzdem hat es nicht ausgereicht, die zwei geplanten Stunden einzuhalten. Deswegen ging die Rechnung des Transporters auch &amp;#252;ber drei Stunden.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;In dem neuen Zimmer fehlte dann ein Schrank und ein Bett. Wenigstens den Schreibtisch, Computer und Monitor aufgebaut, so dass ich wenigstens wieder online meine Zeit verschwenden konnte. Das Zimmer sah dementsprechend nach einem Messi aus, der aus Sack und T&amp;#252;te lebt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Aber bald schon tauchte wie von Geisterhand (gut, es gab Leute die da mit (nach-)geholfen haben) ein Schrank und ein tolles Bett in meinem Zimmer auf. Klar k&amp;#246;nnt ich es auch alleine aufbaun, aber hier hatte ich v&amp;#228;terliche Hilfe. Wenn der Vater mit dem Sohne ... . Aber egal, jedenfalls steht nun alles, und nun war es an der Zeit, alle Sachen einzur&amp;#228;umen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und genau hier kommen wir zum besagten Wecker zur&amp;#252;ck. Irgendwo in meinen Sachen lag ein Wecker, der, warum auch immer, anfing, zu bimmeln. Eigentlich war das gar nicht meine Zeit zum Aufstehen, aber mit der Zeit wurde der Ton dann doch nervig. Sicherlich mag sich jetzt der Leser denken, dass man ja nur dem Ger&amp;#228;usch folgen muss. Wenn aber S&amp;#228;cke und Kartons dar&amp;#252;ber, darunter und daneben liegen, ist es trotzdem schwierig, besagtes Weckinstrument zu finden. Ich habe ihn dann auch gesichtet und konnte das nervige Ger&amp;#228;usch verstummen lassen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und nun sitze ich vor meinem Lappi, schaue auf mein Bett, wo noch der Bezug fehlt, und freue mich auf meine Couch, um endlich den stressigen Tag hinter mir zu lassen. Wenigstens &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.rote-couch.com/archives/64-Schaeuble-gegen-Vorratsdatenspeicherung.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.rote-couch.com/archives/64-Schaeuble-gegen-Vorratsdatenspeicherung.html&quot;&gt;hat Sch&amp;#228;uble mir einen Grund gegeben&lt;/a&gt;, doch an das Gute im Menschen zu glauben ...&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 10 Feb 2009 23:49:03 +0100</pubDate>
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